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Natur- und Nationalpark Sierra Nevada / Las Alpujarras


Die Sierra Nevada mit einer Höhe von 3480 Metern das höchste Gebirge Europas ( nach den Alpen ) und fast ganzjährig schneebedeckt wurde am 11.01.99 zum Nationalpark erklärt.
Er beheimatet auf seinen 86.208 Hektar großem Areal eine Vielzahl endemischer Pflanzen und selten gewordener Tiere. Neben Steinböcken können viele Greifvogel-Arten (vom Adler bis zum Uhu) beobachtet werden.
Nach Süden hin fällt dieser Gebirgszug in nicht einmal 50 km zur Costa Tropical hin ab.



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Hohe Alpujarras, Dezembermorgen

Image bei Orgiva, Las Alpujarras

An der Südflanke der Sierra Nevada liegt eine ganz einmalig schöne und von einem ganz besonderen Klima verwöhnte Region, die "Alpujarras".
Regenarm und zugleich (Schmelz-) wasserreich, sonnenverwöhnt, grün und fruchtbar.
Voller Tradition und Ursprünglichkeit hat sich hier ein noch echtes Andalusien bewahrt.

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Februar, Mandelblüte

Image Bauer mit Maultier

Image "Rio Trevelez"

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Sierra Nevada im Juli

Die "Alpujarras", eine Landschaft, deren Schönheit, Klarheit und Stille schon viele Schriftsteller und Künstler inspirierte und zum Bleiben bewog.
In jeder Himmelsrichtung bieten sich dem Betrachter atemberaubende Ausblicke. Nach Norden auf die schneebedeckten Gipfel Mulhacen + Pico de Veleta (3480 + 3390m), nach Osten und Westen auf die benachbarten Sierras (oft auch über 2000m hoch) der Provinzen Almeria und Malaga. Nach Süden hin auf das Meer und bei sehr guter Sicht auch darüber hinaus auf das marokkanische RIF-Gebierge, in 200km Entfernung.

Die terrassierten Obst-, Wein- und Gemüseplantagen mit ihrem uralten komplexen Bewässerungssystem (Acequia) sind, ebenso wie die Architektur, Erbe der Mauren. Nach dem Fall Granadas fanden diese hier für weitere 100 Jahre eine Zuflucht und gaben der Gegend ihren Namen "Las Alpujarras".

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        Alhambra, Granada mit der Sierra Nevada im Hintergrund



Charakteristisch für die im Berber-Stil erbauten Dörfer sind weißgekalkte Häuser mit Flachdächern, unverwechselbaren Schornsteinen (Sombreros) sowie enge verwinkelte Gassen und Durchgänge.
Das Leben in den Dörfern ist ruhig und beschaulich. Nicht selten sieht man Schaf- oder Ziegenherden auf dem Weg zur Weide oder alte Männer, die im Schatten der Kastanien das Leben an sich vorbeiziehen lassen.

Zugleich sind die Dörfer aber auch auf Besucher eingestellt - neben einigen Bars finden sich auch Restaurants verschiedenster Kategorien. Von veganischer Küche bis zum luftgetrockneten Schinken gibt es alles. In kleinen Läden werden die Produkte von einheimischen Töpfern, Webern und Künstlern angeboten. Vom Massentourismus verschont geblieben sind die Alpujarras ein Ort wo sich einmalig gut leben läßt.

Literatur Las Alpujarras

Gerald Brenan: Südlich von Granada. Junior + Pressler
Tariq Ali: Im Schatten des Granatapfelbaumes. Heyne
DuMont: Richtig Wandern Andalusien. DuMont
Chris Stewart (ehemaliger Schlagzeuger von "Genesis"): Unter den Zitronenbäumen; Goldmann Verlag

Wanderkarte:
MAP AND TOURIST GUIDE SIERRA NEVADA / LA ALPUJARRA; EDITORIAL ALPINA / 1 :40.000; ISBN 84 – 8090 – 075 – 1
 
© 2012 "Andalucia Natural" 18414 Pitres, Granada, Spanien